Presseartikel


THB Deutsche Schiffahrts-Zeitung vom 09.08.99

Globales Überwachungssystem für mobile und stationäre Objekte

Die PRO-TECTION Satelliten Sicherheits-Systeme AG hat mit dem GLOBAL GUARDING SYSTEM das erste globale Überwachungs-, Verfolgungs- und Sicherheitssystem vorgestellt, das auf dem gesamten Erdball störungsfrei funktioniert.

Damit wird ein weltweiter, lückenloser Schutz aller mobilen oder stationären Objekte gewährleistet. Ermöglicht wurde das GLOBAL GUARDING SYSTEM durch eine Zusammenarbeit zwischen PRO-TECTION, Station 12 und Inmarsat, als nach eigenen Angaben, führendem Anbieter weltweiter mobiler Satellitenkommunikation.

Aus den Statistiken des Bundeskriminalamtes lassen sich unschwer der Nutzen und die Einsatzmöglichkeiten des GLOBAL GUARDING SYSTEMS ableiten: Im vergangen Jahr wurden in Deutschland über 1,5 Millionen Einbrüche und Diebstähle verübt. Nur 53 Prozent davon konnten aufgeklärt werden. Besonders gefährdet sind hochwertige mobile, aber auch stationäre Wirtschaftsgüter, die mit konventionellen Mitteln nicht ausreichend gesichert werden können. Dazu zählen unter anderem Segel- und Motorjachten, Baufahrzeuge und wertvolle Autos.

Das GLOBAL GUARDING SYSTEM ist ein Sicherheitssystem, das mobile und stationäre Wirtschaftsgüter weltweit vor Diebstahl schützt. Darüber hinaus sind Routen und Bewegungsabläufe leicht nachzuverfolgen und zu dokumentieren, Objekte können geortet und Helfer in Notsituationen schnell und zielgenau an den Unfallort geführt werden. Die Nutzung des GLOBAL GUARDING SYSTEMS ist geographisch unbegrenzt. In Notfällen ermöglicht das Sicherheitssystem eine extrem schnelle Übermittlung von Alarmmeldungen. Eine uneingeschränkte und zuverlässige Betreuung – 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr – rundet das Angebot ab.

PRO-TECTION überwacht die Objekte in enger Zusammenarbeit mit Inmarsats Satellitennetz und Erdfunkstelle Station 12 in Holland. In den Gebäuden der Erdfunkstelle betreibt PRO-TECTION im holländischen Burum einen eigenen Server. Station 12 schaltet zu diesem Server die direkte Verbindung zu den Inmarsats Satellitenempfangs- und Sendeeinrichtungen.

Das Rechenzentrum in Hamburg ist das Gehirn des kompletten GLOBAL GUARDING SYSTEMS.

Von dort aus werden die gesamte Kommunikation mit den Guarding Boxen, die Aufnahme und Weitergabe der Signale und Alarme sowie die verabredeten Schutz- und Gegenmaßnahmen organisiert.

Kunden, wie beispielsweise Vermieter, Spediteure oder Pipelinebetreiber, haben die Möglichkeit, sich von der PRO-TECTION AG ihr eigenes Rechenzentrum einrichten zu lassen. So können Kunden selbst ihre, durch Boxen gesicherten Objekte überwachen und wichtige Daten, wie beispielsweise Temperatur und Druck, abfragen.

Der wichtigste Bestandteil des GLOBAL GUARDING SYSTEMS ist die Guarding Box. Sie wird an dem zu sichernden Objekt befestigt und ist 12 x 12 x 4 cm klein. Diese kleine Box enthält die erforderliche Technik und die Antenne, um den kontinuierlichen Kontakt des Objektes mit dem Rechenzentrum via DPlus – Satellitennetz zu gewährleisten. Die Guarding Box ist leicht zu installieren, arbeitet äußerst zuverlässig und wartungsfrei. Ein weltweiter Einbauservice wird angeboten.

In der Box wird mit Hilfe des integrierten GPS die jeweils aktuelle geographische Position des Objektes errechnet und als Datenpaket in einstellbaren zeitlichen Abständen automatisch an der aktuellen Position am nächsten gelegenen Satelliten des Inmarsat – Netzes gesendet. Dieser übermittelt die Daten weiter an Station 12, und von dort werden sie direkt zum PRO-TECTION Server weitergeleitet. Das Datenpaket enthält neben Angaben zur aktuellen Position die Identifikationsnummer des Objektes, Datum, Uhrzeit und die Empfängeradresse.

Zusätzlich meldet die Guarding Box weltweit mit Hilfe des DPlus – Satellitennetzes und der Erdfunkstelle Station 12 rund um die Uhr automatisch ausgelöste Alarmsignale und individuelle SOS-Rufe an die Rechenzentren, beispielsweise wenn ein Objekt ohne Autorisierung seine Position ändert. Mit dem GLOBAL GUARDING SYSTEM ist somit eine ständige Sicherung beispielsweise von hochwertigen Automobilen, LKW-Flotten internationaler Speditionen, Charterobjekten, Jachten, Containern, Baumaschinen, Wohnmobilen, aber auch Ferienappartements sowie Industrieanlagen und Gebäuden möglich.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit des GLOBAL GUARDING SYSTEMS ist die Kontrolle von Pipelines. Durch die Installation der Box an Pipelines kann jederzeit eine zeitnahe Überwachung erfolgen. Diese Kontrolle ist ganz besonders wichtig, weil die Pipelines oft kilometerweit durch unbewohnte und schlecht zugängliche Gegenden führen. Technische Daten wie beispielsweise Temperatur und Druck können so schnell und zuverlässig übermittelt werden.