Presseartikel |
|
Wirtschafts Woche vom 12.08.99 |
|
|
|
|
Satelliten passen aufDer Satellitenbetreiber Inmarsat Ltd. bietet jetzt ein Überwachungs- und Ortungssystem für wertvolle Objekte wie Luxuslimousinen, Lkw und Yachten an. Ein Kästchen, mit den Außenmaßen 12 mal 12 mal 4 Zentimeter etwa so groß wie ein CD-ROM-Laufwerk, enthält ein GPS-Satellitennavigationssystem, eine Auswerteelektronik, die Energieversorgung sowie einen Sender, der in festgesetzten Intervallen seine per GPS ermittelte aktuelle Position an eine Zentrale sendet.Es wird versteckt an dem zu sichernden Objekt angebracht. Inmarsat-Satelliten leiten die Positionsdaten zur Erdfunkstelle im holländischen Burum, die sie in einem Computersystem auswertet. |
Es schlägt beispielsweise Alarm, wenn eine Yacht, die an einem Steg dümpeln sollte, plötzlich in der Hafeneinfahrt auftaucht, ohne daß der Besitzer mitgeteilt hat, daß er auf Tour geht. Betreiber ist die Hamburger Pro-Tection Satelliten-Sicherheits-Systeme AG. Einziger Haken: Pfiffige Diebe können das kleine Kästchen, das allerdings versteckt angebracht wird, mit ein wenig Glück finden, entfernen und zurücklassen, wenn sie den Lkw voller Mikroprozessoren oder die teure Yacht entführen. Das System funktioniert weltweit, während heute gebräuchliche versagen, wenn das Diebesgut aus der Reichweite der Mobiltelefonnetze gerät. |