2007

hier erfahren Sie in lockerer Reihenfolge ständig das Allerneueste von der WESTWIND-Crew.

13.11.2007 Vorstellen möchten wir Ihnen hier unser neues Tenderboot, was seit dieser Saison im Einsatz ist, die Pille4, also insgesamt schon das vierte Boot. Ein robustes Vailant-Boot, das früher seinen Dienst beim DLRG verrichtet hat und nun sehr gute Dienste bei uns leistet. Mit einer Länge von 6,2m und einem 125PS Aussenborder ist dieses Boot ideal für den Einsatz auch bei rauher See und dem Transport grosser Lasten. Aber auch für den eiligen Einsatz ist die Pille gut gerüstet, wurden doch schon Spitzengeschwindigkeiten von über 40kn gemessen. Die elektronische Ausrüstung ist nahezu komplett und wurde von der Firma Gotthard mit Silva-Technik gesponsert, ausserdem verfügt Pille4 über mehrere Ortungssysteme von der Firma SatPro, sodaß sich die Position bei Bedarf jederzeit über Internet verfolgen lässt. Langfinger dürften damit äußerst schlechte Karten haben. Pille4 war bei fast allen Regatten in diesem Jahr im Einsatz und wurde selbst bei der WM in Norwegen eingesetzt, was auch anderen Crews zugute kam. Insgesamt wurden in dieser Saison dabei mehr als 1000l Sprit benötigt. Zu sehen ist Pille4 hier.
01.09.2007

Bewegter Segelsommer mit Happyend!

Die Segelyacht WESTWIND GER-5400 um Skipper und Eigner Peter Süselbeck ist frisch gebackener IMS Vize Weltmeister 2007 im Seesegeln.

Bevor dieser Erfolg in den Gewässern Rund um Hankö, Norwegen eingesegelt werden konnte, mussten einige Rückschläge in Kauf genommen werden. Die Crew mit Skipper Peter Süselbeck, Steuermann Kai von Berg, Navigator Ingo Grütters, den Trimmern Götz Grosse, Klaus Hübner, Sufus Peterson und Rene Villefrance, Mastmann Christian Vollbrecht, dem Vordecker Sören Woitack und Back-up Sven H. Klatt war ambitioniert und hoch motiviert in die Segelsaison gestartet.

Nach eher mäßigen Ergebnissen bei der Saisonauftakt Regatta MAIOR vor Kiel und der Kieler Woche (Gesamtplatz 3) lag der Fokus auf der Deutschen Meisterschaft im Juli in Warnemünde.

Aufgrund eines Strömungsabrisses am Ruder während eines Surfs bei 12 Knoten Rumpfgeschwindigkeit und anschließender starker Krängung (sogenannter "Sonnenschuß") erlitt die WESTWIND einen erheblichen Schaden am Mast. Bis dahin in Führung liegend, konnte die Crew das Rennen unter Notbesegelung mit einem 8. Platz zu Ende bringen. Die weitere Teilnahme an den DM Regatten war aber zu diesem Zeitpunkt beendet.

Ein großes Fragezeichen stand nun hinter der Teilnahme an der IMS Weltmeisterschaft in Norwegen. Aus der Not geboren konnte dann aber durch immense Anstrengungen von Peter Süselbeck, hervorragender Unterstützung der Firmen SPARCRAFT / Hahnfeld-Masten in Bremen, der Firma YACHTSERVICE POHL und der gesamten WESTWIND Crew in nur 5 Tagen ein neuer Mast aus La Rochelle/Frankreich fast schon herbeigezaubert und gestellt werden.

Durch diesen gemeinsamen Kraftakt konnte die WESTWIND doch noch rechtzeitig nach Norwegen überführt werden. Ohne Erfahrungen mit dem neuen Mast und mit großer Ungewissheit ging es in den ersten Regattatag, der mit zwei ersten Plätzen und einem Vierten Platz (durch Frühstart) erfolgreich beendet wurde.

Nach einem fünften Platz auf der Langstrecke ging es in die drei Up and Down Regatten. Wieder in Führung liegend wurde die WESTWIND vor der zweiten Rundung der Luv Tonne von einem Mitkonkurrenten gerammt. Aufgrund dieses erheblichen Schadens, ein etwa 20x20 cm großes Loch an Backbord und einer gerissenen Seereeling, war der Regattatag vorzeitig beendet!

Die Moral der Crew und der Wille zum Sieg waren sicherlich ausschlaggebend, dass in der folgenden Nacht nicht geschlafen, sondern laminiert wurde, um am folgenden Tag wieder Segelklar zu sein!

Belohnt für diese Anstrengungen wurde die WESTWIND Crew um Eigner Peter Süselbeck mit der Silbermedaille und dem Vize Weltweister Titel.

Mit diesem Happyend steht nun der Abschluss der Saison bei der Flensburger Fördewoche vom 8. bis 16. September 2007 an, um dann mit großen Zielen in die Segelsaison 2008 zu starten.

22.08.2007 Die Westwind erringt die Vizeweltmeisterschaft im internationalen Seesegeln in Hanko, Norwegen. Das ist wohl der größte Erfolg in diesem Jahr und bestätigt die konsequente Weiterentwicklung von Schiff und Mannschaft auf das deutlichste. Trotz eines schweren Schadens, der durch ein anderes Schiff an der Westwind verursacht wurde und der für einen Ausfall von 3 Rennen sorgte, konnte durch die sehr gute Platzierung in den ersten Rennen (2 x 1. Platz, 1 x  4. Platz) das Ergebnis gehalten werden. Da auch die Mittelstrecke wegen zu schlechter Wetterbedingungen ausfiel, war ein Aufholen auf Platz 1 unmöglich. Trotzdem verwies die Westwind im letzten Rennen den jetzigen Weltmeister auf die Plätze und hatte nur 6 Sekunden Abstand zum Erstplazierten und konnte sich auch hier den sicheren zweiten Platz holen.